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THE PAULY GROUP

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Zur Unternehmensgruppe THE PAULY GROUP gehören die EKO-PLANT GmbH, die HUMUS- UND ERDEN KONTOR GmbH sowie die INFU GmbH mit dem Fachlabor PLANCO-TEC. Da gibt es immer wieder Neuigkeiten zu berichten, sei es aus der Unternehmensgruppe oder zu Themen, die unsere Arbeit und die Interessen unserer Kunden berühren. Erfahren Sie mehr über uns - einen Überblick zu aktuellen Themen finden Sie hier.


Ob Pflanzen, Tiere oder Menschen - alle brauchen Phosphor. Ohne Phosphor keine DNA, kein Stoffwechsel, kein Leben.

Pflanzen nehmen Phosphor in Form von Phosphat aus dem Boden auf. In der Landwirtschaft wird Phosphat dann mit jeder Ernte dem Boden entzogen und muss als Dünger immer wieder neu zurückgeführt werden.

phosphor 04Der Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen liegt bei etwa 0,75 Gramm Phosphor und wird vor allem aus Milchprodukten, Fleisch, Fisch und Brot gedeckt. Den größten Teil davon scheiden wir wieder aus und der Phosphor gelangt mit den Abwässern zur Kläranlage. Damit unsere Gewässer nicht überdüngen, muss der Phosphor aus dem Abwasser entfernt werden und landet schließlich im Klärschlamm. Dieser Klärschlamm wird in Deutschland aber überwiegend nicht als Dünger verwendet, sondern zunehmend verbrannt. Im Jahr 2015 wurden nur noch ca. 14.700 Tonnen Phosphor der stofflichen Verwertung zugeführt. 27.500 Tonnen, also rund 64 Prozent, endeten in der Asche von Verbrennungsanlagen.

In der Aprilausgabe von "der gemeinderat" finden Sie auf Seite 49 ein Advertorial zum EKO-PLANT Klärschlammmanagement. Unter dem Motto "30 Jahre Innovation in der Klärschlammvererdung" erfahren Sie, wie das PAULY GROUP-Prinzip Weiterentwicklung fördert und Innovation zum integralen Unternehmensprinzip wird. Eine Zusammenarbeit mit uns bietet Ihnen so grundlegende Vorteile.

Hier können Sie sich das Advertorial direkt herunterladen.

Die Stadt Norderney nutzt seit 1991 erfolgreich die EKO-PLANT Klärschlammvererdung - leise, ökologisch und effizient.

Luftbild ksv norderneyKläranlage und Vererdungsanlage Norderney

Schauen wir auf ein konkretes Projekt: 1991 wurde die EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage Norderney in Betrieb genommen und 1993 erweitert. Schon in der Planungsphase wurde viel über die zukünftige Verwertung des vererdeten Klärschlamms diskutiert, die damalige BSE-Krise brachte zusätzliche Aufregung. 2005, nach zwölf Jahren kontinuierlicher Entwässerung des auf der Insel angefallenen Klärschlamms, waren alle Schilfbeete dann erstmals vollständig geräumt.

Zeitgleich stand auf Norderney die Sanierung der ehemaligen Hausmülldeponie auf dem Plan. Die Verantwortlichen ergriffen die Gelegenheit und entschieden sich dafür, die Klärschlammerde dort einzulagern. Ein neuer Zyklus der Klärschlammvererdung begann.

In der Märzausgabe von "der gemeinderat" finden Sie auf Seite 21 ein Advertorial zu EKO-PLANT Naturerlebnisbädern. Unter dem Motto "Naturerlebnisbad als Besuchermagnet" erfahren Sie, wie der besondere Charme unserer Bäder die Besucherzahlen langfristig steigen lässt.

Hier können Sie sich das Advertorial direkt herunterladen.

Natürliche Prozesse nutzen, statt energieaufwändiger Technik, das ist das Prinzip der Klärschlammvererdung.

pauly prinzip grafikOptimierung durch Erfahrung und Innovation

In speziellen Beeten wird der Klärschlamm kontinuierlich gesammelt, von Schilfpflanzen entwässert und in stark humuswirksamen Dünger umgewandelt. Alle acht bis zehn Jahre werden die Beete geräumt und die Klärschlammerde kann landwirtschaftlich verwertet oder entsorgt werden.

Das Verfahren wurde 1986 erstmals erfolgreich eingesetzt und 1991 auf Norderney die erste großtechnische EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage errichtet. Bis heute folgten 85 weitere Anlagen im In- und Ausland und verarbeiten tausende Tonnen Klärschlamm - zuverlässig, wirtschaftlich, umweltschonend.

 

Die Stadtwerke Lehrte beauftragen EKO-PLANT mit der Planung, Errichtung und betriebsbegleitenden Betreuung von vier EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlagen.

ksv ober bessingenVererdungsanlage kurz nach Fertigstellung

Phosphor ist in der modernen Landwirtschaft unverzichtbar und ein nachhaltiger Umgang mit den verfügbaren Ressourcen durch Recycling daher grundsätzlich sinnvoll. Die angestrebte Recyclingkette für Phosphor muss jedoch erst aufgebaut werden.

Erster Schritt ist die Umstellung auf die Monoverbrennung von Klärschlamm, denn bei der gängigen Mitverbrennung verringert sich zwangsläufig der Phosphorgehalt in der Asche und ein Recycling wird erschwert. Die dazu erforderlichen Anlagen müssen größtenteils noch errichtet werden. Das erfordert erhebliche Investitionen sowie Zeit für die Standortfindung, Planung, Genehmigung und den Bau. Der Gesetzgeber hat das berücksichtigt und Übergangsfristen von 12 bis 15 Jahren erlaubt.

Weil Phosphor bisher aber selbst aus der Asche von Monoverbrennungsanlagen nicht wirtschaftlich zurückgewonnen werden kann, hat die Bundesregierung zusammen mit der Klärschlammverordnung auch die Ablagerungsverordnung geändert. Asche aus der Monoverbrennung darf nun gelagert werden, bis wirtschaftlich tragfähige Lösungen für das P-Recycling zur Verfügung stehen.

Es wird also noch viele Jahre dauern, bis Phosphor in größerem Umfang aus verbranntem Klärschlamm zurückgewonnen werden kann. Schlimmer noch: solange Klärschlamm mitverbrannt wird, geht das darin enthaltene Phosphor auf nicht absehbare Zeit verloren.

Unter diesen Rahmenbedingungen führt die vermehrte Verbrennung von Klärschlamm dazu, dass Phosphat, welches bisher als Dünger zurück auf den Acker gebracht wurde, nun dem Kreislauf entzogen wird. In der Folge wird sich der Ressourcenverbrauch wohl für Jahrzehnte beschleunigen. Nachhaltig geht eigentlich anders.

EKO-PLANT schließt für die Jahre bis 2020 einen Vertrag zur landwirtschaftlichen Verwertung von Klärschlammerde ab.

Luftbild ksv buesumVererdungsanlage in Norddeutschland (SH)

Nach wie vor enthalten Klärschlämme organische und mineralische Inhaltsstoffe, die als Humusbildner und Dünger den landwirtschaftlich genutzten Böden helfen können, die mit der Ernte entzogenen Nährstoffe wieder aufzufüllen. Dazu gehört insbesondere Phosphor, der als essenzieller Pflanzennährstoff unverzichtbar ist.

Kläranlagen fließen heute aber qualitativ andere Abwässer zu, als im 19. Jahrhundert, denn sie enthalten eine ganze Reihe von Schadstoffen, die auf dem Acker nichts zu suchen haben: Rückstände von Medikamenten und Kosmetika, Pflanzenschutzmittel, Hormone und eine Vielzahl weiterer organischer Schadstoffe aus gewerblicher oder industrieller Produktion sowie Schwermetalle.

Weder organische Schadstoffe noch Schwermetalle sind in unseren Kläranlagen Gegenstand von Reinigungsprozessen und verunreinigen daher auch den Klärschlamm. Bei den Schwermetallen hat sich die Situation in den letzten 30 Jahren deutlich verbessert. Durch umweltpolitische Maßnahmen wurde deren Anteil schon im Abwasser so stark reduziert, dass sie für die landwirtschaftliche Verwertung des Klärschlamms nur noch sehr selten einen Hinderungsgrund darstellen.

In der Februarausgabe von "der gemeinderat" finden Sie auf Seite 53 ein Advertorial zur EKO-PLANT Klärschlammvererdung. Unter dem Motto "Weniger Klärschlamm - weniger Kosten" erfahren Sie, wie intelligentes Klärschlamm-Management im Rahmen der neuen politischen Anforderungen gelingt.

Hier können Sie sich das Advertorial direkt herunterladen.

Schwarzenbek bei Lauenburg schließt für die Jahre bis 2020 einen Vertrag zur Verbrennung von Klärschlammerde ab.

Luftbild ksv schwarzenbek 02Schwarzenbek verbrennt KlärschlammerdeSeit 2006 wird der in der kommunalen Kläranlage von Schwarzenbek anfallende Schlamm in sechs Schilfbeeten gesammelt, dort von den Schilfpflanzen entwässert und in Erde umgewandelt. Sechs bis zehn Jahre dauert dieser Prozess, dann werden die Beete geräumt und die gewonnenen Erde als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt. Durch die Klärschlammvererdung hat Schwarzenbek seit 2006 eine halbe Million Euro gespart und konnte dadurch die Abwassergebühren auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau von 1,98 Euro pro Kubikmeter halten.

Doch so einfach ist es nun nicht mehr. Seit der Novellierung diverser Verordnungen im letzten Jahr gelten neue Grenzwerte und die in Schwarzenbek aus dem Klärschlamm gewonnene Erde darf nicht länger als Dünger genutzt werden. Zulässig ist jetzt nur noch die Verbrennung.

Mit der Klärschlammvererdung ist Schwarzenbek dafür gut aufgestellt. Die daraus gewonnene Klärschlammerde kann ohne weitere Aufbereitung kostengünstig verbrannt werden. So konnten die Stadtverordneten von Schwarzenbek aktuell einen Vertrag mit der nahegelegenen Verbrennungsanlage aushandeln: 2.500 Tonnen werden bis 2020 verbrannt.

Schwarzenbek nutzt damit die Vorteile der EKO-PLANT Klärschlammvererdung und orientiert sich entsprechend der Verordnungslage um. Die Frage „Verwertung oder Entsorgung?“ wird unter den veränderten Rahmenbedingungen neu entschieden: Zu Gunsten der Verbrennung.

Diese und andere Vorteile nutzt Schwarzenbek jetzt seit ca. 12 Jahren und wird auch 25 Jahre nach der Inbetriebnahme seiner Vererdungsanlage weiterhin entspannt mit dem Thema umgehen.

Wie auch immer die Zukunft Ihres Klärschlamms aktuell aussehen mag – mit Klärschlammvererdung von EKO-PLANT sind Sie sicher vorbereitet.

Am 7. Januar 2018 machten sich interessierte Bürger auf den Weg, um mehr über das Projekt zu erfahren. Denn zum Saisonbeginn 2018 soll es fertig sein: das neue Naturbad in Uetze.

Mitglieder der Genossenschaft und des Fördervereins führten die Leute in kleinen Gruppen über die Baustelle. Viele Fragen wurden gestellt, Zweifel und Irrtümer ausgeräumt. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete dazu am 09. Januar in folgendem Artikel.