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Klärschlammvererdung in der Praxis - erfolgreiche Veranstaltung in Gudensberg!Die Teilnehmer des Praxistages auf der Vererdungsanlage Gudensberg-Maden.

Der Andrang war wieder groß. Mehr als 30 Vertreter von Kläranlagenbetreibern trafen sich zum 3. EKO-PLANT Praxistag in diesem Jahr, um sich über die konkreten Möglichkeiten der Klärschlammvererdung zu informieren.

Zentrales Thema diesmal: Flexibles Verwertungsmanagement nach der Vererdung von Klärschlamm.

Die Veranstaltung folgte dem bewährten Muster von kurzen Fachvorträgen mit direkt anschließenden, ausgiebigen Diskussionsrunden. Inhaltlich spannte sich der Bogen von den Auswirkungen der geänderten Verordnungslage auf die Verwertung und Entsorgung, über die Verwertungsmöglichkeiten von Klärschlammerde unter den neuen Rahmenbedingungen, bis zum Aspekt des ökotechnischen Phosphorrecyclings durch Klärschlammvererdung. Referenten waren Frank Börner, Bürgermeister der Stadt Gudensberg, Hans-Walter Schneichel, Referent im Umweltministerium von Rheinland-Pfalz sowie Swen Fisseler, Martin Peitzmeier und Stefan Rehfus von der EKO-PLANT GmbH.

Die neue Verordnungslage schränkt die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm weiter ein. In den Fachvorträgen wurde deutlich, dass vererdeter Klärschlamm von diesen Einschränkungen nicht betroffen ist. Insbesondere der von EKO-PLANT neu entwickelte und aus Klärschlammerde hergestellte Qualitätsdünger EKO-TERRA Ca+ kann auch weiterhin in die Spätsommer- und Herbstdüngung integriert werden.

Verbrennen oder Verwerten, Kläranlagen mit nachgeschalteter Klärschlammvererdung haben auch weiterhin alle Optionen und können flexibel entscheiden, welcher Weg ökologisch und ökonomisch gerade am sinnvollsten ist. Und auch für das zukünftig vorgeschriebene Recycling von Phosphor ist Klärschlammerde eine hervorragende Ausgangsbasis. Bei der Düngung wird das darin enthaltene Phosphat direkt in die landwirtschaftlichen Böden zurückgeführt. Bei der Verbrennung führt der erhöhte Phosphatgehalt von Klärschlammerde auch zu einer höheren Phosphorkonzentration in der Asche.

Wichtiger noch als die fachlichen Informationen waren für die Teilnehmer aber der Austausch und die intensiven Diskussionen untereinander. Welche konkreten Erfahrungen wurden beim Betrieb von Vererdungsanlagen gemacht? Wie ist die Praxis der Entsorgung oder Verwertung von Klärschlammerde? Wie sind die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der EKO-PLANT GmbH? Aber auch: Wo gibt es noch Verbesserungspotenzial?

Die regen Diskussionen wurden bei der abschließenden Besichtigung der Klärschlammvererdungsanlage Gudensberg-Maden fortgesetzt. Der Abwasserverband Mittleres Emstal setzt bei seiner für rund 20.000 EW ausgelegten Anlage konsequent auf die landwirtschaftliche Verwertung und hat dafür ein eigenes Konzept entwickelt, das mit kürzeren Räumungszyklen die Bedürfnisse der Landwirte optimal berücksichtigt. Ein weiteres Beispiel für flexibles Verwertungsmanagement, welches durch die Klärschlammvererdung möglich wird.

Mit unserem umfassenden Leistungsangebot rund um die Entwässerung, Lagerung und Verwertung nehmen wir Ihnen alle Sorgen um das wie und wohin mit dem Klärschlamm ab.

Sehen Sie in unserem kurzen Video, wie das geht. (Der Klick auf den Link führt zum YouTube Kanal der PAULY GROUP.)