Kontakt

THE PAULY GROUP

Bahnhofstraße 12
37249 Neu-Eichenberg

Newsletter

Bestellen Sie unseren Newsletter

Bitte beachten sie unsere Hinweise zum Datenschutz

ksv lumda luft grossKlärschlammvererdung optimal in die Landschaft intergriert - Beet statt Beton!

In Niedersachsen sind rund 100 Kläranlagen von einem Klärschlamm-Entsorgungsengpass bedroht.

Das geht aus einer Umfrage des niedersächsischen Umweltministeriums und des DWA-Landesverbands Nord hervor (EUWID Wasser und Abwasser, „Rund 100 Kläranlagen in Niedersachsen von Klärschlamm-Entsorgungsengpass bedroht“, Ausgabe 29/2018 vom 17.07.2018). Grund seien fehlende Verbrennungskapazitäten.

Betreiber von EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlagen sehen diese Entwicklung ganz entspannt: Drohender Entsorgungsnotstand? Fehlanzeige. Denn bei der Klärschlammvererdung wird gleichzeitig entwässert und gelagert, kontinuierlich bis zu 12 Jahre lang.  Kein anderes Verfahren der Schlammentwässerung bietet neben dem „Raum“ für Entwässerung auch gleichzeitig Schlammstapelraum für die Lagerung. Wir sagen dazu „intelligente Lagerung“ oder besser noch: „Beet statt Beton“.  

Wenn dann nach 6 bis 12 Jahren die Beete einer Vererdungsanlage voll sind, wird geräumt und verwertet. Für 2018 ist das bei 18 unserer gut 90 Anlagen erfolgreich geschehen und für weitere 2 geplant.

Landwirtschaftliche Verwertung weiterhin möglich

Klärschlammerde unterscheidet sich grundsätzlich von mechanisch entwässertem Klärschlamm. Durch den biologischen Vererdungsprozess wird hygienisiert, mineralisiert, Trockensubstanz abgebaut und Phosphat angereichert. Es entsteht humushaltige Erde.

Dadurch konnten wir erreichen, dass in einigen Bundesländern Klärschlammerde - die wir zukünftig EKO TERRA® nennen werden - im Status dem Kompost gleichgestellt wurde. In diesen Bundesländern ist die Sommer- und Herbstausbringung unserer Klärschlammerde wieder möglich. Wir arbeiten intensiv daran, diese erfreuliche Entwicklung auf ganz Deutschland auszuweiten.

Parallel haben wir eine Alternative entwickelt: EKO-TERRA® Ca+. Durch ein patentiertes Verfahren wird EKO-PLANT Klärschlammerde mit Düngekalk aufgewertet. Es entsteht ein organisch-mineralischer Dünger ohne wesentlichen Gehalt an Stickstoff aber mit einem gerüttelt Maß an Phosphat, der ebenfalls im Sommer und Herbst in die landwirtschaftliche Düngung integriert werden kann.

EKO-PLANT Klärschlammvererdung stabilisiert die Verwertung in der Landwirtschaft und damit den „kurzen“ Weg des P-Recycling.

Flexible Verwertung

Trotz dieser Möglichkeiten kann Klärschlammerde aber natürlich auch verbrannt werden. Das kann ökonomisch sinnvoll sein, ist vor allem aber dann geboten, wenn der Gehalt an Schadstoffen die gesetzlichen Grenzwerte überschreitet. Klärschlammerde hat den großen Vorteil, dass Grenzwertüberschreitungen bereits während des Vererdungsprozesses ermittelt werden können. Nach Ende des Beschickungszeitraums kann der gesamte Inhalt eines Beetes verbindlich als einheitliche Charge definiert werden. Die Qualität der Klärschlammerde ist frühzeitig bekannt und Betreiber können so in Ruhe die spätere Verwertung planen.

Optimal für das P-Recycling

Unabhängig von der Art der Verwertung erfüllt Klärschlammerde optimal die neuen Anforderungen an das Phosphatrecycling. Bei der landwirtschaftlichen Verwertung gelangt das Phosphat direkt zurück auf den Acker. Bei der Monoverbrennung führt die Anreicherung von Phosphat während des Vererdungsprozesses zu einer höheren P-Konzentration in der Asche - ein klarer Vorteil für alle zukünftigen Recyclingmethoden.

Und da wir in den Beeten Klärschlamm für 6 bis 12 Jahre speichern können, lagern wir gleichzeitig auch das darin enthaltenen Phosphat und können es dann, wenn ausreichende Kapazitäten für die Monoverbrennung vorhanden sind, den Öfen zuführen. Eben effizient leise und nachhaltig!