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Bebra baut neue Hochleistungsvererdungsanlage für bis zu 16.000 m³ Klärschlamm pro Jahr.

spatenstich bebraHochleistungsvererdung Bebra - ein innovativer Schritt in Richtung Zukunft.

Ein innovativer Schritt in Richtung Zukunft - so die gemeinsame Bewertung vom Geschäftsführer der Stadtwerke Herbert Höttl und Bebras Bürgermeister Uwe Hassl zum Beginn der Bauarbeiten der neuen Klärschlammvererdungsanlage.

Auf die veränderten Rahmenbedingungen für die Klärschlammbehandlung und -Entsorgung reagieren die Stadtwerke Bebra mit einer klaren Entscheidung für die Klärschlammvererdung. Nur die Vererdung verbindet Entwässerung mit gleichzeitiger langjähriger Lagerung.  Dadurch macht sich Bebra unabhängig von kurzfristigen Schwankungen des Entsorgungsmarktes und gewinnt maximale Flexibilität. Ganz in Ruhe wird man zukünftig entscheiden können, wann die entwässerte Klärschlammerde aus den Beeten geräumt wird und welchen Weg sie dann nimmt: Verbrennung oder landwirtschaftliche Verwertung.

Flexibilität war aber nicht der einzige Grund, weshalb Bebra sich für die Vererdung entschieden hat. Überzeugend waren auch die geringen Betriebskosten und die überragende CO2-Bilanz. Und noch ein Vorteil war den Entscheidern wichtig: In der Klärschlammerde wird Phosphat angereichert. Damit ist Klärschlammerde eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für die zukünftig vorgeschriebene Phosphatrückgewinnung, entweder aus der Asche oder direkt über die landwirtschaftliche Verwertung.

Die jetzt im Bau befindliche EKO-PLANT Hochleistungsvererdungsanlage entspricht dem neuesten Stand der Ökotechnik. In vier Beeten von zusammen 24.400 m² stehen 44.400 Schilfpflanzen. Mit einem Jahresvolumen bis zu 16.000 m³ Klärschlamm entsteht in Bebra die zweitgrößte Vererdungsanlage in Hessen.

Entscheidend war auch das Betriebskonzept. Als Generalunternehmer plant und baut EKO-PLANT die neue Anlage nicht nur, nach der Fertigstellung wird sie auch weiterhin intensiv betreut. EKO-PLANT sorgt für einen optimalen Betrieb und nach 8 bis 12 Jahren auch für die Räumung der Schilfbeete. Gemeinsam mit den Stadtwerken Bebra wird dann entschieden, wie die Klärschlammerde am besten genutzt werden soll.

Anlässlich des Spatenstichs sagte Herbert Höttl, Geschäftsführer der Stadtwerke Bebra: „Ja, es ist schon eine große Investition, aber es geht auch um die Zukunft und die Bewältigung schwer kalkulierbarer Aufgaben. Und die Zusammenarbeit mit EKO-PLANT ist immer sehr gut gewesen.“